Stones (2024)

Steine tragen Zeit in sich, die sich menschlicher Vorstellung entzieht. Ihre Formen erzählen von Druck, Bewegung, Ablagerung, Bruch und Erosion. Von Vorgängen, die lange vor uns begonnen haben und lange nach uns weiterwirken werden. In diesen analogen Bildern wird Oberfläche zu Landschaft, Bruchstelle wird Körper, Gestein beinahe Haut. Etwas scheinbar Unbewegliches beginnt sich zu verändern.

Die Fotografien sind eine Annäherung an diese andere Dimension von Zeit. An Körper, die Millionen Jahre Geschichte in sich tragen und deren Beständigkeit die eigene Vergänglichkeit spürbar macht. Vielleicht liegt darin ihre Anziehung: Ein Stein lässt sich in die Hand nehmen, seine Zeit jedoch nicht.

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In dieser analogen Schwarz / Weiss – Fotoserie erforscht Livia Vonaesch die Ästhetik von Steinen und ihre Bedeutung auf unser
Zeitverständnis.
(Durchschnittliche Grösse der Bilder 1m x 0.7m)

Stones carry within them a sense of time that lies beyond human imagination. Their forms speak of pressure, movement, sedimentation, fracture and erosion. Of processes that began long before us and will continue long after us.

In this photographic series they gradually become detached from their scale. Surface becomes landscape, fracture becomes body, stone almost skin. Something seemingly immovable begins to shift.

The photographs are an approach to this other dimension of time. To bodies that carry millions of years of history within them, and whose permanence makes our own transience tangible.

Perhaps this is where their attraction lies: a stone can be held in the hand, but its time cannot.

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In this analogue black and white photographic series, Livia Vonaesch explores the aesthetics of stones and their influence on our perception of time.

(Average image size: 1 × 0.7 m)